Wenn Liebe über das Sichtbare hinausgeht
An eurem Hochzeitstag seid ihr umgeben von Menschen, die euch lieben und euch auf eurem Weg begleiten. Und manchmal fehlt da jemand – spürbar, still und schmerzlich. Ein Mensch, der euch nahestand, der euch geprägt hat. Und der nun nicht mehr dabei sein kann.
Doch auch wenn jemand nicht mehr anwesend ist, heißt das nicht, dass er oder sie keinen Platz hat. Viele Paare möchten diesen besonderen Menschen in ihre freie Trauung einbeziehen – und finden im Ritual der Gedenkkerze eine wunderbare Möglichkeit, genau das zu tun.
Was ist die Gedenkkerze?
Die Gedenkkerze ist ein Symbol. Für Erinnerung. Für Liebe. Für Verbindung über den Tod hinaus.
Bevor die eigentliche Trauzeremonie beginnt, entsteht durch euer Entzünden der Gedenkkerze ein stiller Moment, der Raum für all jene schafft, die im Herzen mitfeiern. Die Flamme dieser Kerze steht für Wärme, Trost und das Leuchten jener, die nicht vergessen sind. Sie macht sichtbar, was innerlich ohnehin da ist: Dankbarkeit, Verbundenheit und das Wissen, dass Liebe bleibt.
Anders ist die Hochzeitskerze, die ihr vielleicht als Symbol entzünden wollt für den Beginn eurer gemeinsamen Reise und für das Eingehen in die Ehe als ein Team, das sich durch Licht und Dunkelheit bewegt.
Wie kann dieses Ritual gestaltet werden?
So individuell wie eure Beziehung zu den Verstorbenen war, so persönlich darf auch das Ritual der Gedenkkerze aussehen. Hier ein paar Möglichkeiten, wie wir gemeinsam diesen Moment gestalten können:
- Stiller Beginn: Die Gedenkkerze wird noch vor dem offiziellen Start der Zeremonie entzündet – als liebevolles Innehalten, bevor die Feier beginnt.
- Persönliche Worte: Begleitet vom Klang eurer Lieblingsmusik oder mit einfühlsamen Worten gestalten wir diesen Moment ganz in eurem Sinne.
- Symbolträchtig und schlicht: Manchmal braucht es gar nicht viel. Eine einfache Kerze, vielleicht mit einem Namen oder Symbol versehen, reicht oft aus, um große Gefühle auszudrücken.
- Gemeinsam oder allein: Ihr könnt die Kerze als Paar gemeinsam entzünden oder eine Person aus eurer Familie oder eurem Freundeskreis bitten, diesen Moment zu übernehmen – als Zeichen der Gemeinschaft.
Warum wir dieses Ritual so wertvoll finden
Wir – Aline und Katrin – erleben in unseren freien Trauungen immer wieder, wie viel Kraft dieser Moment hat. Nicht als trauriger Einschnitt, sondern als liebevolles Erinnern. Es ist ein kurzer Moment der Stille, der Verbindung, des Lichts – mitten in einem Fest der Freude.
Die Gedenkkerze lässt Vergangenheit und Gegenwart in einem kleinen, leuchtenden Symbol zusammentreffen. Und sie zeigt: Ihr dürft alles fühlen. Freude, Wehmut, Dankbarkeit. Alles darf da sein.
Eine Zeremonie, die euch gerecht wird – mit Herz und Gefühl
Als erfahrene Traurednerinnen begleiten wir euch mit Einfühlungsvermögen, Humor und einer Prise Kreativität durch eure freie Trauung. Wir hören zu, wir gestalten mit, wir geben Raum – auch für leise Töne und Herzensmenschen, die fehlen.
Gemeinsam finden wir heraus, wie eure Zeremonie euch widerspiegeln kann. Und wenn ihr mögt, gestalten wir auch das Ritual der Gedenkkerze so, dass es euch berührt – und euch Trost und Wärme schenkt.
Erinnern ist ein Teil der Liebe
Eure freie Trauung darf alles sein: fröhlich, feierlich – und auch liebevoll erinnernd. Die Gedenkkerze ist ein Zeichen dafür, dass eure Geschichte mehr ist als das Hier und Jetzt. Sie ist ein Zeichen dafür, dass ihr liebt – mit allem, was dazugehört.
Schreib uns eine Mail und wir lernen uns kennen!
Ihr wollt wissen, wie wir gemeinsam eure freie Trauung gestalten können – mit Herz, Persönlichkeit und vielleicht auch einer Gedenkkerze?
Dann schreibt uns einfach eine Mail. Wir freuen uns, euch kennenzulernen!